Varana und Campodolio: Zwischen Geschichte, Glaube und Natur Dieser Ort im Apennin vereint zwei Seelen, die nur wenige hundert Meter voneinander entfernt liegen: Varana Sassi und Campodolio. Eine Vergangenheit voller Grenzen und Schlachten Die Ursprünge des Ortes sind antik und eng mit dem Land verbunden: Varana ist nach dem römischen Besitzer Varus benannt, während Campodolio von „loglio“ (Weidelgras) abstammt, das einst als Futterpflanze angebaut wurde. Im Jahr 1573 war dieses Grenzgebiet Schauplatz einer berühmten Schlacht zwischen den Männern der Podesteria di Monfestino und denen von Varana, das damals unter der Herrschaft der Signori Pio di Sassuolo stand. Zwei Kirchen zwischen Geschichte und Legende Das Dorf beherbergt zwei bedeutende Sakralbauten: Die Kirche von Varana Sassi (14. Jahrhundert): Im romanischen Stil im alten Dorf erbaut, beherbergt sie drei prächtige Altäre aus Scagliola. Die Kirche von Campodolio: Verbunden mit der Legende einer Marienerscheinung vor einer jungen Hirtin im 18. Jahrhundert. Im Inneren bewahrt sie eine beeindruckende Sammlung von etwa sechzig historischen Ex-Voto-Tafeln. Fels und Klettern Varana Sassi ist berühmt für seine seltenen und spektakulären Felsformationen unterseeischen vulkanischen Ursprungs, die sich durch eine typische dunkelgrüne Farbe auszeichnen. Der größte „Sasso“ (Fels), auf dem einst eine Festung mit Turm stand, hat heute ein neues Leben als beliebter Naturklettergarten für Bergsportler gefunden.
